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Musik Software

Musikproduktion im 21ten Jahrhundert

Die Produktion von eigener Musik setzte bis vor einem Jahrzehnt noch einiges voraus. Enorme technische Kenntnis, viel Raum für diverse Geräte und vor allem sehr viel Geld, da analoge Geräte zur Musikproduktion wie etwa Synthesizer, Drummachines oder Sampler nicht gerade günstig sind. Das digitale Zeitalter löste jedoch so gut wie alle dieser Probleme. Hersteller von Musiksoftware wie Propellerhead, Ableton, Steinberg oder Avid haben die Produktion von Musik am Computer nicht nur möglich gemacht, sondern im Performance Bereich auf eine Stufe mit analoger Musikproduktion gebracht. Mehr noch, Produktionen über Musiksoftware gehen schneller und einfacher, sind dabei aber ebenso qualitativ wie ihre analogen Verwandten.

Das Prinzip Musiksoftware

Das Grundprinzip von Musiksoftware ist schnell erklärt. Digital erzeugte Sounds, die sich an real existierenden Instrumenten und Geräten orientieren, werden über eine Benutzeroberfläche absgespielt und in einem Sequenzer angeordnet. Dabei kann es sich um Drums, Percussions, Synths, Chords und vieles mehr handeln. Zusätzlich können diese Sounds über ebenfalls digitale Effektgeräte effektiert werden. Vom Prinzip her funktionieren Musiksoftwares wie ein echtes Tonstudio, nur ohne Kabel und auf dem Bildschirm eines PC oder Mac. Bedient werden kann das Ganze sicherlich auch per Maus, allerdings wird dringend empfohlen zur Kontrolle von Musiksoftwares auch einen entsprechenden Software- oder MIDI-Controller zu benutzen. Bekannte vertreter sind dort beispielsweise die Akai Professional Produkte. Akai stellt mit den APC Controllern sogar eigene Controller für Ableton her.

Verschiedene Musiksoftware

Die Welt der Musiksoftware ist groß und da wird es manchmal schwierig, sich zurecht zu finden. Gerade in der elektronischen Musikszene ist die wohl bekannteste Musiksoftware Ableton Live! bzw. Ableton Suite. Bekannt geworden ist das deutsche Produkt vor allem durch Paul Kalkbrenner und dessen exzessive Arbeit mit dem Programm auf dem Soundtrack seines Films “Berlin Calling”.
Ebenso bekannt und beliebt ist das Programm “Reason” vom schwedischen Entwicklerteam Propellerhead. Reason hebt den On-Screen Umgang mit Musiksoftware auf eine völlig neue Ebene, denn es gibt wieder Kabel. Bei Reason sieht es so aus, als arbeiten Sie an einem Rack. Das Rack ist selbstverständlich nur virtuell, allerdings lassen sich Kabel ebenso richtig und falsch stecken, wie an analogen Geräten. Dasselbe gilt für die Bedienung von Potis, Fadern und anderen Bedienelementen. Über das Plugin “ReWire” lässt sich Reason außerdem problemlos in Ableton einbinden. Eigene Wege geht Propellerhead mittlerweile außerdem mit ihrem Balance Interface und dem Loop-Editor und Slice-Generator “ReCycle”, ein überaus nützliches Tool um den Reason-internen Loop-Player mit Material zu füttern.
Andere bekannte Vertreter der Musiksoftware sind vor allem Avid’s “Pro Tools”, eine gerne von Produzenten aus dem Hip-Hop Bereich genutzte Musiksoftware. Über allem steht allerdings Steinberg mit “Cubase”. Cubase ist erst einmal ein reines Sequencing-Programm, in das man sogenannte “VST” Plugins einbauen kann. Selbiges gilt dabei auch für Ableton. VSTs sind Plugins, die Instrumente und ähnliches simulieren und über Musiksoftware gesteuert werden können. Cubase erlaubt außerdem das Sequenzen bzw. einbinden, von so gut wie jeder anderen Musiksoftware.

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