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Synthesizer - Klangerzeugung der anderen Art


Die 1980er feierten bereits ausgiebig ihre Renaissance in der Mode. Da verwundert es nicht, dass das Jahrzehnt in dem Synthie und Vocoder in der Popmusik salonfähig wurden, längst als zeitloser Kult deklariert wird. Wo allerdings die musikalische Reise hingehen sollte, war damals nicht wirklich klar.

Auch wenn ein Synthesizer im technischen Aufbau immer noch ein mehr als komplexes Gerät ist, lässt es sich jedoch dankenswerterweise leicht bedienen und hat somit nicht nur die Musiklandschaft, sondern auch allgemein das Produzieren von Musik seit seinem Auftauchen grundlegend revolutioniert.

Was ist ein Synthesizer überhaupt?

Ein Synthesizer ist ein elektronischer Klangerzeuger, der seinen Namen von dem Wort Synthese ableitet. Dieses stammt aus dem altgriechischen und bedeutet so viel wie „zusammenfassen“ oder „vermengen“. Ein Synthie ist praktisch aus mehreren klangerzeugenden Bauteilen zusammengesetzt, deshalb der Name. Klassischerweise besteht er vom Aufbau her aus einem Oszillator, einem Filter und einem Verstärker. Jedoch kann er ganz unterschiedliche Formen annehmen, vom Analog Synthesizer über Mini bis hin zu einem mit zahlreichen Funktionen bedachten Synthesizer Keyboard ist alles erhältlich, was letztlich auch denkbar und damit realisierbar ist.

Der Synthie im Spiegel der Zeit

Was mit Tonabnehmern in einer Hammond-Orgel 1935 seinen Anfang nahm, wurde konsequent, aber auch in viele abzweigende Bereiche weiterentwickelt. Während deutsche Musiklegenden der Elektro-Szene, wie Can, Neu! oder auch die unvergleichlichen Kraftwerk noch dem Kraut Rock frönten, werden indirekte Nachfolger aus den 1980ern, wie Depeche Mode, New Order oder Devo heute traditionell mit dem Wort Synth Rock assoziiert. Das alle Synthesizer aktuell mit USB ausgestattet sind, ist sowohl ein sicherer Indikator dafür, dass der Synthesizer heute genauso lebendig wie bei seiner damaligen Entwicklung ist und sich auch immer, wie ein Chamäleon den Zeichen der Zeit anpasst.